gott hilft!
Meine Eltern glauben auch an Gott, deshalb hab ich eigentlich schon immer von Gott gewusst und die Bibel relativ gut gekannt. Weil ich an meinen Eltern sehen konnte, dass man Gott richtig wie einen Freund behandeln kann, indem man ihm alles erzählt, was einen beschäftigt (also betet) und weil sie mir erklärten, dass diese Freundschaft schön ist und Jesus ihnen oft hilft, wollte ich ihn auch als Freund haben. Als ich ungefähr 6 Jahre alt war bat ich Jesus mir meine Sünden zu verzeihen und mein Freund zu werden.
Aber
mit sechs Jahren hatte ich natürlich vieles noch nicht verstanden. Das
kam aber dann in Laufe der Zeit immer mehr. Doch wenn ich auch mehr verstand,
ich bekam trotzdem Zweifel an Gott. Ich fragte mich: „Was ist wenn es
Gott gar nicht gibt? Wenn das alles Einbildung ist? Dann hab ich ja praktisch
mein ganzes Leben auf eine falsche Grundlage gebaut.“ Ich verdrängte
diese Ängste und Fragen, ohne eine Antwort zu haben. Aber im Hintergrund
waren sie immer da.
Im Sommer 2001 war ich in einer Situation, wo ich ziemlich deprimiert und enttäuscht von mir war. Ich hatte mir so viel vorgenommen und hatte wieder mal nichts davon gemacht. Und da hab ich mich gefragt: „Warum schaffst du es nicht einmal das zu tun, was du dir vorgenommen hast? Warum muss es immer nach meinem eigenen Willen gehen?“ Auch Gott habe ich Vorwürfe gemacht, weil er mir nicht geholfen hat, obwohl ich ihn doch so oft um Hilfe gebeten hatte. In der Zeit war ich bei einer Freundin - sie glaubt auch an Gott- und wir haben darüber geredet. Da ist mir klar geworden, dass ich Gott jeden Lebensbereich geben muss. Ich kann nicht erwarten, dass Gott mir bei dieser Sache hilft, wenn ich mich in anderen Situationen nicht von ihm leiten lasse. Und das habe ich dann Gott gesagt. Ich habe gebetet, dass er mir verzeiht ,dass ich das einfach so von ihm verlangt habe und dass er mein ganzes Leben kriegt und daraus machen soll, was er will - dann kommt sowieso das Beste raus! Und danach, da ging es wirklich besser! Ich hatte es kaum zu hoffen gewagt, aber es war dann für mich viel leichter meine Pflichten zu tun. Das kann wirklich nur Gott gewesen sein, es ist mir klar, dass es kein Zufall gewesen sein konnte. So habe ich Gott nicht nur als Freund in mein Leben aufgenommen, sondern auch als meinen Herrn, dem ich gehorchen will.
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