sprechen die naturwissenschaften gegen gott?
Wenn wir wissen wollen, was die Naturwissenschaften sagen, dann fragen wir doch am Besten die Naturwissenschaftler. Außerdem wollen wir uns auch mit einigen bemerkenswerten Zufällen beschäftigen und einen kurzen Blick in die Gehirnforschung werfen.
Was denken Naturwissenschaftler?
Albert
Einstein (1879-1955) Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreis
1921:
"Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene
Vernunft."
"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls
naheliegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, dass die ungemein feinen
Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum erstenmal gedacht werden. Im
unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft.
- Die gängige Vorstellung, ich sei Atheist, beruht auf einem großen
Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie
kaum begriffen."
(Gerade die "Relativitäts"-Theorie
(das sagt schon der Name) weist darauf hin, daß nichts für sich alleine
existiert, sondern alles seinen tieferen inneren Zusammenhang hat. Gerade darauf
hat sich A. Einstein konzentriert und äußerst beachtliche Dinge herausgefunden.
A. Einstein gilt noch heute weltweit als der größte und bedeutendste
Mathematiker aller Zeiten!)
Max
Planck (1858-1947) Begründer der Quantentheorie; Nobelpreis 1928:
"Zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch.
Sie schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten,
sondern sie ergänzen und bedingen einander."
Friedrich
Dessauer (1881-1963) dt. Biophysiker und Naturphilosoph, Begründer
der Röntgen-Tiefentherapie und der Quantenbiologie:
"Wenn in den letzten siebzig Jahren der Strom der Entdeckungen und Erfindungen
so übergewaltig in unsere Zeit eindrang, so heißt das, daß
Gott, der Schöpfer, lauter, vernehmlicher als je durch Forscher und Erfinder
zu uns spricht."
Carl
Friedrich Gauß (1777-1855) deutscher Mathematiker und Physiker:
"Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es unsere unsagbar große
Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten."
Arthur
H. Compton (1892-1962), Nobelpreisträger für Physik (1927),
Entdecker des nach ihm benannten Compton-Effekts:
"Für mich beginnt der Glaube mit der Erkenntnis, dass eine höchste
Intelligenz das Universum ins Dasein rief und den Menschen schuf. Es fällt
mir nichts schwer, dies zu glauben, denn es ist unbestreitbar, dass, wo ein
Plan ist, auch Intelligenz ist - ein geordnetes, sich entfaltendes Universum
legt Zeugnis ab für die Wahrheit der gewaltigsten Aussage, die je ausgesprochen
wurde - 'Im Angfang schuf Gott' " (Quelle:
Rede vo 12.04.1936, veröffentlicht in der "Chicago Daily News")
Pascal
Jordan (1902-1980) deutscher Physiker, einer der Begründer der Quantenmechanik:
"Die moderne Entwicklung hat die früheren Hindernisse einer Harmonie
von Naturwissenschaft und religiöser Weltauffassung beseitigt. Die heutige
naturwissenschaftliche Erkenntnis liefert keinen Einwand mehr gegen einen Schöpfergott."
Th.
A. Edison (1847-1931), amerikanischer Erfinder, über 2000 Patente:
"... den größten Respekt und die größte Bewunderung
für alle Ingenieure, besonders für den größten unter ihnen:
GOTT!"
J.
Ambrose Fleming (1849-1945) brit. Physiker und Radiotechniker:
"Die große Fülle moderner Entdeckungen ... hat den alten Materialismus
vollkommen zerstört... Das Universum zeigt sich heute unseren Augen als
Gedanke. Ein Gedanke aber setzt das Vorhandensein eiens Denkers voraus."
J.R.
von Mayer (1814-1878) deutscher Arzt, Physiker, Entdecker des Energieerhaltungsgesetzes:
"Echte und wahre Naturwissenschaft und Philosophie müssen zum Gottesglauben
führen."
G.
Marconi (1874-1937) italienischer Physiker, Erfinder der drahtlosen Telegrafie,
Nobelpreis 1909:
"Ich erkläre mit Stolz, daß ich gläubig bin. Ich glaube
an die Macht des Gebets. Ich glaube nicht nur als gläubiger Katholik, sondern
auch als Wissenschaftler."
A.S.
Eddington (1882-1946) britischer Physiker und Astronom:
"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin."
C.G.
Jung (1875-1961) Begründer der analytischen Psychologie:
"Man kann mit Sicherheit sagen, dass all meine Patienten über 35 Jahre
krank wurden, weil sie das verloren hatten, was die lebendigen Religionen ihren
Anhängern gegeben haben. Und keiner von ihnen, der seine religiöse
Lebenshaltung nicht wiedererlangte, wurde wirklich geheilt." (Ein
äußerst bemerkenswerter Satz!)
Wernher
von Braun (1912-1977) deutsch-amerikan. Physiker und Raketeningenieur:
"Die gelegentlich gehörte Meinung, dass wir im Zeitalter der Weltraumfahrt
so viel über die Natur wissen, dass wir es nicht mehr nötig haben,
an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. - Nur ein erneuter Glaube
an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe
retten könnte. Wissenschaft und Religion sind dabei Geschwister, keine
Gegensätze!"
Justus
von Liebig (1803-1873) deutscher Chemiker, Begründer der Agrikulturchemie:
"Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur
derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das
wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen."
Wie mächtig ist der Zufall?
"Das Weltbild der Bibel stimmt mit den naturwissenschaftlichen Befunden überein, geht allerdings über den materiellen Bereich hinaus. Die Bibel vertritt nicht das naiv-mittelalterliche Weltbild der drei Stockwerke Himmel/Erde/Hölle, sondern spricht von einer sichtbaren materiellen und einer unsichtbaren nichtmateriellen Wirklichkeit, die sich gegenseitig durchdringen (2. Korinther 4 Vers 18; Kolosser 1 Vers 16). Sie bezieht also den transzendenten Bereich mit ein. Ihr Weltbild ist mehrdimensional - was ganz und gar der heutigen Erkenntnis über die Realität nichtmaterieller geistlicher Wirkungskräfte entspricht.
Von den höchst seltsamen "Weltbildern" der Kulturen zur Zeit des Alten Testaments findet sich nichts in der Bibel: weder wird die Erde als "von Elefanten getragene Scheibe" noch als der Mittelpunkt der Welt bezeichnet. Vielmehr finden sich Aussagen, die sehr modern anmuten: "Er breitet den Norden aus über der Leere und hängt die Erde an nichts" (Hiob 26 Vers 7); "Er ist es, der über dem Kreis ("Sphäre") der Erde sitzt..." (Jesaja 40 Vers 22). Hinweise auf den luftleeren Zeitraum, die Kugelgestalt der Erde und ihr freies Schweben im All.
Bisher galt z.B. auch folgende Aussage der Bibel als massiver Beweis ihrer Unglaubwürdigkeit: "Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel mit Krachen vergehen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen und die Erde und die Werke darauf verbrennen" (2. Petrus 3 Vers 10). Das schien bis in die jüngste Gegenwart unvorstellbar, typisch überspannte, unrealistische "Bibelphantasie". Heute gehört diese Prophetie zu den realen Möglichkeiten, mit denen wir leben müssen.
Das
Buch Josua berichtet von einem menschlich gesehen unmöglichen Ereignis:
dem "langen Tag Josuas". Als die Sonne "einen Tag stillstand
mitten am Himmel" (Josua 10 Vers 13). Hierüber wurde schon viel gespottet.
Aber gerade dies ist ein Ereignis, das wissenschaftlich nachprüfbar ist.
Tatsächlich fand schon der große englische Astronom Edwin Ball bei
seinen Berechnungen der Sonnenbahn heraus, dass 24 Stunden in der Sonnenzeit
fehlen. Andere Wissenschaftler bestätigten diese Berechnung (C. A. Totten,
"Josuah's Long Day", H. Rimmer, "Sonne stehe still"). Die
jüngste Bestätigung kam vom amerikanischen Raumforschungszentrum:
Bei rückwärtigen Computer-Zeitmessungen stellten die Weltraumexperten
fest, dass der Computer jedesmal an einem gewissen Punkt streikte, obwohl technisch
alles in Ordnung war. Er streikte, weil es einen "fehlenden Tag" gab...
(Harold Hill, "Leben wie ein Königskind").
Ein unvorstellbares Ereignis, das Tatsache zu sein scheint. Gott hat sogar angekündigt,
dass er einmal einen ganz neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird (Offenbarung
21 Vers1).
Oder ein anderer merkwürdiger Zufall: Gott ordnete an, alle Knaben am 8. Tag nach der Geburt zu beschneiden. Erst kürzlich entdeckten Wissenschaftler, dass die Gerinnungsfähigkeit des Blutes gerade am 8. Lebenstag so hoch ist wie nie vorher und nie wieder nachher im Leben. Zufall?" (Quelle: www.waytruthlife.de)
Dies waren nur einige wenige Beispiele. Tatsache ist, dass die Wissenschaft immer mehr Bestätigungen der Bibel entdeckt und dass sie langsam zu Gott zurückfindet. Die Zeit der Aufklärung und damit die Meinung, dass wir alles erforschen und erklären können, ist endgültig vorbei! - Der Zufall ist sicher nicht mächtiger als Gott.
Hier findest du weitere gute Texte:
Vereinbarkeit von Schöpfung und Naturwissenschaft? (Frank Schulz)
Naturwissenschaft und Glaube - ein Gegensatz? (Prof. Dr. Thomas Schimmel)