woher kommen wir menschen?
Selbst wenn alles durch den Urknall entstanden ist, stellt sich immer noch die Frage wer ihn ausgelöst hat. Von nichts kommt nichts. Also ist der Urknall vielleicht eine schwache Krücke, die ein paar Phänomene unseres Universums erklärt, aber auch einige neue Probleme aufwirft.
Albert
Einsteis Relativitätstheorie erlaubte zum ersten
Mal, die Gesamtstruktur des Weltalls zu berechnen. Aus seinen Formeln ergab
sich: das Weltall kann nicht stillstehen. Entweder es dehnt
sich aus, oder es zieht sich zusammen. Zur gleichen Zeit entdeckte der
Astronom Edwin Hubble die sogenannte Galaxienflucht (das Weltall dehnt sich
immer weiter aus).
Vefolgt man diese Flucht in die Vergangenheit zurück, gibt es einen bestimmten
Zeitpunkt, an dem alle Materie des Weltalls an einem einzigen Ort konzentriert
war. Es wurde ein Alter des Universums von ca. 15 - 20 Milliarden Jahren berechnet.
Man stellte fest, dass die Welt so sein muss, wie sie uns erscheint. Die Theorie
ist richtig!
Trotzdem war einiges beunruhigend. Und zwar unter dem Aspekt, dass die Erwartungen
mit der Realität nichts zu tun hatten. Fangen wir also an:
Problem 1:
Wohin ist die Antimaterie verschwunden?
Es gibt zu jedem Teilchen ein gleichwertiges Teilchen aus Antimaterie. Das Antiteilchen
zum Elektron beispielsweise heißt Positron. Teilchen und Antiteilchen
mögen einander nicht. Sobald sie sich begegnen, vernichten sie sich gegenseitig
sofort in einem Lichtblitz.
Nach der Theorie müssen sich beim Urknall gleich viele Teilchen und Antiteilchen
gebildet haben. Doch unsere Welt besteht aus Materie, und Antimaterie ist nirgendwo
zu sehen. Wieso haben sich nicht alle Teilchen vernichtet, so dass keinerlei
Materie übriggeblieben ist?
Wissenschaftler sind um Antworten in Form von Zusatzhypothesen nie verlegen.
Hier wird einfach angenommen, due Symmetrie der Materie sei - aus welchen Gründen
auch immer - nicht ganz exakt gewesen. Wären auf 1 000 000 Teilchen aus
Antimaterie 1 000 001 Teichen aus Materie gekommen, so hätte sich unsere
Welt mit diesem Überschuss etablieren können. Und woher kommt dieser
Überschuss? Er ist eben vorhanden. Fazit: Problem ungelöst, denn wenn
wir überall mit einem kleinen 'Überschuss' rechnen, dann stimmt nichts
mehr in der Physik.
Problem 2:
Wie kommt es, dass die Welt so gleichförmig ist?
Die Wissenschaftler sagen: der Raum ist homogen (an jedem Punkt gleich) und
isotrop (in jeder Richtung gleich). Das kann aber nicht sein. Denn am Anfang
war - nicht nur in der Bibel - reines Licht, also ein Meer von Photonen. Und
dieses Lichtermeer dehnte sich natürlich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Das wiederum bedeutet, dass sich jede Unregelmäßigkeit in der Verteilung
der Photonen im Lauf der Zeit ungeheuer verstärken müsste. Die Welt
bestünde aus überdimensionalen Materieklumpen, die mittlerweile alle
zu gigantischen Schwarzen Löchern zusammengefallen sein müssten. Doch
das ist nicht der Fall. Weil Lichtteilchen sich so schnell bewegen, haben sie
keine Möglichkeit, sich miteinander zu verständigen, also beispielsweise
Unterschiede in ihrere Verteilung auszugleichen.
Problem 3:
Die ältesten Sterne sind älter als das Universum.
In den Kugelsternhaufen rund um die Galaxien finden sich die ältesten Sterne.
Ihr Alter erkennt man am Gehalt von "Metallen", das sind in der Astronomie
alle Elemente jenseits von Helium. Sie werden in den Sternen erbrütet,
und aus ihrer Menge kann man auf das Alter des Sterns schließen. Diese
Sterne sind älter als der gesamte Kosmos. Warum?
Problem
4: Woher kommen die Strukturen im Weltall?
Das Weltall ist viel zu geordnet. Wir kennen inzwischen die Chaostheorie und
wir kennen den Ablauf einer Explosion. Wenn aber alles durch einen Urknall entstanden
wäre, dann dürfte das Universum nicht so geordnet sein.
Peter Ripota (Quelle: P.M.)
Mit den Grundlagen über Gott, Jesus Christus und die Bibel können wir die Frage nach unserer Herkunft leicht beantworten.
Was sagt die Bibel?
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